Meine Gartengeschichte
- Froso Eracleous
- 17. Sept.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 18. Sept.

Einen Moment zum Nachdenken nehmen
Wann hast du das letzte Mal einen Moment innegehalten und all die schönen Dinge betrachtet, die in deinem Leben bereits passiert sind? Diese eine Person, dieser Ort, dieser Job, dieses Lied, dieses Haustier, dieses Gemälde, diese Pflanze oder einfach alles, was zur richtigen Zeit kam und dein Leben inspiriert hat?
Nun, für mich gibt es vieles zu erwähnen, aber heute konzentriere ich mich auf das, was mir viel körperliche Energie gekostet, mir aber die doppelte Portion mentale Energie zurückgegeben hat. In diesem Artikel geht es um meinen wunderschönen Garten. Ein Ort, der zu meiner Herausforderung wurde, zu meinem Fitnessstudio, meinem sicheren Ort, meiner Leinwand, meiner Inspiration, meiner Ernährung, meinem Treffpunkt mit neuen und alten Freunden, meinem Lebensmittelladen, meiner Schule der Natur, meiner Verbindung zu Tieren, meiner Verbindung zu meiner weiblichen Energie und vielem mehr.
Kindheitserinnerungen
Aus meiner Kindheit daheim ist eine Erinnerung tief verwurzelt, die nie ersetzt werden kann. Die Erinnerung an den Garten meiner Großmutter: Feigenbäume, Olivenbäume, alle Arten von saisonalem Gemüse und Obst und wunderschöne, bunte Blumen. Der Garten war nicht so extravagant wie die neuen Trends. Er war eher ein Ort, an dem man etwas schuf, um die Schönheit und Fülle der Natur mit Familie und Nachbarn zu teilen. Aber am meisten gefiel mir der Duft der Duftwicken, die sie jedes Jahr anbaute.
Als ich mit 18 ins Ausland zog und seitdem zwischen Wohnungen umzog, war es für mich, als ob ein Teil von mir fehlte.
Das Gartenleben fehlt
Wenn du auch in einem Haus mit einem wunderschönen Garten aufgewachsen bist und dich an den Duft des Zitronenbaums erinnerst, der jeden Frühling beim Öffnen des Schlafzimmerfensters strömte, oder daran, wie du zu jeder Mahlzeit frischen Salat und Tomaten aus dem Garten gepflückt hast, dann weißt du, wie schwer es manchmal sein kann, wenn man seine Tage nur in seinen vier Wänden oder auf einem winzigen Balkon verbringen muss.
Ein Wunder geschah
Nach Jahren der Sehnsucht nach einem Stück Land, auf dem ich mein eigenes Gemüse und Obst anbauen kann, habe ich es endlich gefunden. Und der Zeitpunkt war perfekt! Seit sieben Monaten habe ich das Privileg, in Deutschland einen Garten zu mieten.
Ich erinnere mich noch gut an den ersten Tag, als ich den Ort mit dem Vorbesitzer besuchte. Es war ein verschneiter Tag im Februar, kalt und alles sehr still und friedlich. Vor mir war zunächst nichts. Der Ort war mit einer dünnen Schicht weißen Schnees bedeckt, wirkte wie ausgestorben, und ich versuchte mir wirklich vorzustellen, wie diese buchstäblich weiße Leinwand in ein paar Monaten bunt werden könnte.
Die erste Woche
Meinen eigenen Garten bauen
Aber ich wusste, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Neben meiner Arbeit, der Gründung meiner Selbständigkeit und meinem social-Life verbrachte ich meine Nachmittage und Wochenenden mit Schaufeln, Graben, Bauen, Hämmern, Recherchieren, Pflanzen und Streichen/Malen. Meistens nur ich, meine beiden Hände und gelegentlich etwas Hilfe von Freunden. Und ich habe es geschafft! Nach viel Schweiß, Rückenschmerzen, kleinen Verletzungen und viel Erde auf meiner Kleidung begann mein erstes Kapitel in meiner Gartenerfahrung.
Überraschungen und Lektionen

Am besten gefiel mir der Überraschungseffekt, vor allem im Blumenbereich. Dort habe ich am wenigsten verändert, weil ich sehen wollte, welche Blumen auch dieses Jahr wachsen würden. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mit meinem Handy jede Art gegoogelt oder einfach meine Gartennachbarn gefragt habe.
Und die Schnecken… oh, diese Schnecken, wie sie jedes neue Gemüse liebten, das so fleißig zu wachsen versuchte! Aber ich habe gelernt, mit ihnen zu arbeiten. Ich habe mir geschworen, niemals Pestizide zu verwenden, und ich bleibe dabei.
Was mir der Garten gab
Ich könnte wirklich einen Roman über all die Dinge schreiben, die in diesen sieben Monaten passiert sind. Dieser Garten hat viele schöne Momente ermöglicht: Kreativität, Kochen, entspannende Zeiten, Wiedersehen, Gespräche, Gelegenheiten und Interaktionen mit inspirierenden Menschen.
Er hat für mich eine Erinnerung an ein Zuhause geschaffen, mit sehr herzerwärmenden und hilfsbereiten Nachbarn, die ihre Gartenleidenschaft gerne mit mir teilen, über das Leben reden und alle Arten unserer Ernte und Rezepte austauschen.
Sitzen unter dem Apfelbaum

Und während ich unter meinem Apfelbaum sitze, der dieses Jahr eine doppelte Ernte hervorgebracht hat, die sich in Apfelmus, Apfelkuchen und einen Grund verwandelte, sich mit Freunden zu treffen, spüre ich, wie viel Glück ich habe. Ein Privileg und eine Freude, die ich eines Tages gerne teilen möchte.
Denn auch das durfte ich lernen. Alles selbst anzubauen ist ein Erfolg, aber es mit den Liebsten teilen zu können ist pures Glück.
Erinnerungen in Bildern
Hier sind einige meiner Vorher-Nachher-Bilder als einige meiner schönsten Erinnerungen an meinen Garten.






























































































































































































































































